Mapping the Archive

Mapping the Archive

Mapping the Archive

Evelyn Münster, Jaume Nualart, Dietmar Offenhuber, Moritz Stefaner, Gerhard Dirmoser

This project presents the results of an interdisciplinary investigation of the Prix Ars Electronica archive in the form of interactive and static visualizations of information. The archive is examined on three levels: total submissions since 1987 as a quantitative analysis, the jury process as a social network analysis, and the winning projects and their context in accordance with art scholarship.

The project is a collaboration between the Ludwig Boltzmann Institute Media.Art.Research. and Ars Electronica. More on our visualization showcase website.

News: The project was featured on infosthetics.com, thanks Mahir!

A Timeline of Audiovisual Culture

A Timeline of Audiovisual Culture

A Timeline of Audiovisual Culture

Related to the See this Sound exhibition, The Ludwig Boltzmann Institute created on an encyclopedia of audiovisual culture during the last three years. As a installation in the exhibition, Stefan Schilcher and I created an interactive visualization showing the structural properties of the different texts, chapters in this encyclopedia.
Credits:
Visual Concept: Dietmar Offenhuber und Stefan Schilcher
Programming: Stefan Schilcher
Content: Sandra Naumann und Mario Röhrle

more on the blog of see this sound.

stadtmusik#7 – boston buzz

stadtmusik#7 – boston buzz

stadtmusik#7 – boston buzz

Ausgangspunkt war ein gemeinsamer Besuch auf dem MIT campus in Boston/Cambridge. Das Raumerlebnis wird durch den sich ständig verändernden, aber immer präsenten Sound-teppich verschiedener unzähliger Kühl- und Ventilationsgeräte, innen wie außen, verdichtet und klanglich gefärbt. Die akustischen (radialen) emmisionen dieser Anlagen – stehende Wellen und Resonanzen – verwischen die Raumpunkte im Raumvolumen. Wir diagnostizieren den Raum „fiebrig“.

Die für diese Arbeit entwickelte  „Wackel“ – Technik unterstützt diese Verfremdung. Durch die Bewegungsparallaxe entsteht bei längerer Betrachtung ein räumlicher Eindruck, der mit dem stereoskopischen Sehen vergleichbar ist, aber eine andere Qualität besitzt. Der Soundtrack der neun präsentierten Räume geht noch einen Schritt weiter und überlagert ein sich durchziehendes Grundgeräusch – wie im Fiebertraum – mit assoziativen Elementen.

Bei manchen Betrachtern kann der Film durch die dargestellten Bewegungsmuster Schwindel und Übelkeit auslösen.

Credits:
Bild: Dietmar Offenhuber; Ton: Sam Auinger Hannes Strobl
14 min; digital Video HD720p; prod. Frühjahr 2009

stadtmusik #6 – innsbruck küche hell

stadtmusik #6 – innsbruck küche hell

stadtmusik #6 – innsbruck küche hell

Innsbruck ist eine touristisch geprägter Stadt, die gleichzeitig den einzigen österreichischen Alpenflughafen besitzt. Die gesamte Altstadt befindet sich in dessen Einflugsschneise. Man ist konfrontiert mit Versuchen einer alpenländisch-heimeligen Gestaltung, die sich aber der Realität dieses Ortes nicht entziehen können.

Der Film wurde eigentlich für eine Videoinstallation als bewegte Fotografie geplant. Gezeigt wird eine innsbrucker Küche. Wie schon bei Mauerpark ist die Szene Resultat von analogen Raummanipulationen durch in-camera effects und digitalem compositing. Die Gegenstände der Küche und erzeugen in Verbindung mit der Klangkulisse der Stadt einen hybriden Raum, aus in dem sich ein teilweise absurdes Eigenleben entwickelt.

Credits:
Bild & Ton: stadtmusik (auinger, offenhuber, strobl)
12 min; digital Video HD720p; Prod. Sommer 2008